Jajajaaaa^^ ich könnt wetten ihr seit jetzt verdammt verdammt neugierig was da unten gleich so alles stehen wird (iss ja menschlich, ne :P). Also will ich eucht mal nicht weiter auf die Folter spannen....

Sonntag, 14.09.2008

So.... mein erster Eintrag... Jetzt geht's los...^^

Vor knapp 3 Monaten hat mich mein Freund verlassen. (Toller Einleitungssatz gelle ;P - aber es ist verdammt wichtig dass ihr das wisst, um mich besser verstehen zu können).

Magnus hieß er. Und n Bild von ihm stell ich lieber nicht rein - sonst würd ich jeden Tag n Anfall bekommen wenn ich die Seite öffne - sryyyy ^^

Wir hatten uns damals (vor knapp 1 1/2 Jahren) im Internet kennengelernt und so naiv wies klingt: Ich hatte i-wie von Anfang an Bauchkribbeln bei ihm, es war eben anders... anders als davor...

Circa 3 Wochen nachdem wir das erste mal telefoniert hatten bin ich zu ihm nach Stuttgart gefahren. Wir waren im Kino, im Park, kurz bei ihm und ja.. einfach nur total verliebt..

Ihr kennt das bestimmt: Man hat jemanden kennengelernt, denkt jede freie sekunde an ihn und wenn man ihn dann endlich mal trifft kriegt man keinen ton raus, ist hyperaufgeregt und total verkribbelt^^ Und genauso wars bei uns auch... die ersten 2 Stunden haben wir kaum geredet, sind einfach nur nebeneinander hergelaufen und haben uns an der hand gehalten... es war so schön... bei jeder Berührung hats gefunkt, hat mein Herz für eine Sekunde ausgesetzt und dann wieder begonnen wie wild zu schlagen...

Noch am selben Tag haben wir uns auch das erste mal geküsst und waren von da an eigendlich unzertrennlich..

Jedes Wochenende und jede Ferien haben wir gemeinsam verbracht.. sind auf die Piste, haben geschmust und gekuschelt, uns einfach nur geliebt...

Ja, er war so meine erste große Liebe, das muss ich zugeben... Bei keinem anderen hab ich mich so wohl, geborgen und geliebt gefühlt wie bei ihm... Wir haben alles geteilt... Ich wusste genau, dass wenn irgendetwas ist, ich zu ihm kommen konnte, egal wann und wo, und er wusste das selbe von mir.

1 1/2 Jahre lang wusste ich über alles bescheid... wies ihm geht, was er macht... ich habe ihn gekannt wie mich selbst.. wir konnten uns nichts vormachen, waren für den anderen wie durchsichtig. Wenn etwas vorgefallen war merkte der andere das sofort und tröstete und küsste, bis alle Sorgen wieder vergessen waren..

Die Gefühle, die wir füreinander empfanden kann man nicht beschreiben. Ich habe mich ihm so hingegeben, hätte alles für ihn getan, wäre gestorben für ihn... so unendlich wichtig war er mir.. Mein Glück konnte ich kaum fassen... ich war damals zwar grade mal 15 und doch war ich mir sicher ihn ihm "Den Einen" gefunden zu haben... Er war mein Leben. Mein ein und alles. Bester Freund, Partner und Familie in einem. Jeden Tag haben wir telefoniert, weil wir uns ja nur am Wochenende sehen konnten. 1 1/2 Jahre lang... und das täglich mindestens 2 Stunden...

Ich lebte wie im trance - das wird einem aber leider erst im nachhinein klar...

Jeden Tag stand ich auf, dachte an ihn, fuhr in die Schule, dachte an ihn und mein Highlight jeden Abend war, natürlich, unsere telefoniererei... Verrückt oder?? Ich lebte, wie gesagt, nurnoch für ihn. Für mich gab es nichts wichtigeres. Ich lebte auf den Abend hin, weil ich da seine Stimme hören konnte. Ich lebte auf das wochenende hin, weil ich ihn da endlich endlich wieder sehen durfte. Das hier und jetzt, war unwichtig, war nicht vollkommen, weil er nicht da war...

Das alles mag für euch jetzt unvorstellbar klingen.. ich kanns mir denken.. aber genau so habe ich ihn geliebt. Ich hatte ne rosa Brille auf die mir nichts und niemand abnehmen konnte.

Mittlerweile weiß ich es besser...

Die letzten Wochen in denen wir zusammen waren waren eigendlich die schönsten. Nie im Leben hätte ich erwartet dass bald der "Tag X" kommen wird, der mein Leben von Grund auf verändert.

Es war unser Jahrestag an dem alles passierte. UNSER JAHRESTAG!! Wir waren genau 1 1/2 Jahre zusammen.. als er Schluss machte...

Auf eben diesen Tag hatte ich mich schon seit Wochen gefreut.. ich habe mir neue schöne Unterwäsche gekauft, mein Zimmer mit Kerzen ausgeleuchtet, alles mit roten Rosenblättern ausgelegt....  als er in mein Zimmer kam und einfach nur sagte: "Lea".

Lea war seine beste Freundin.

Für mich war, obwohl ich es nicht wahrhaben wollte, sofort alles klar. Mir war, als würde mir jemand das Herz ausreißen, mir alles nehmen was mir wichtig ist und mir gleichzeitig einen Tritt ins Gesicht verpassen. Das war der schlimmste Moment meines Lebens. Ich hab mich noch nie so betrogen, ausgenutzt, leer und hilflos auf einmal gefühlt. Es war unbeschreiblich was in mir vorging...

In schlechten Hollywood-Filmen laufen Trennungen immer so ab: Der Mann sagt der Frau dass er sie betrogen hat, die Frau knallt ihm eine ins Gesicht, dreht sich um und kann sich bei einem noch viel geileren Typen ausweinen der sie schon lange liebt und mit dem sie spätestens 2 Wochen nach der Trennung auch zusammenkommt... Tja... im Film ist das ganz einfach... Bei mir lief das ungefähr so:

Ich lag halbnackt im Bett, alles, wie gesagt, voller Rosen und Kerzen, er kommt rein, schaut mich ernst an, setzt sich zu mir und teilt mir mit dass er ne neue Freundin hat, wie wenns das normalste der Welt wär...

Jetzt, im Nachhinein hätte ich mich anziehen sollen. Hätte ihm eine watschen sollen. Hätte ihn anschreien und ihm ins Gesicht brüllen sollen dass er sich nienie wieder bei mir blicken lassen soll, geschweige denn versuchen mich anzurufen...

Doch ich konnte alles in diesem Moment. Außer klar denken. Hinterher ist man meistens schlauer.. das stimmt wirklich.

Was ich gemacht hab nachdem ich "Lea" gehört habe??  

Ich hab angefangen zu heulen, zu schreien und auf mein Kopfkissen einzuschlagen. Anstatt ihm Schimpfwörter an den Kopf zu werfen hab ich immer nur "WARUM???" geschrien. "Warum tust du mir das an?? Das kannst du doch nicht machen, ich dachte wir lieben uns.. tu mir das nicht an! Ich liebe dich! Du bist mein Leben! Du bist alles für mich!! Ich kann nicht ohne dich!" Immer und immer wieder.. ich Idiot.

Und das schlimmste: Ich hab ernsthaft geglaubt das wäre alles nur ein schlechter witz. Oder ein Traum. Ein Alptraum. Doch es war real. Und wie.

Ich konnte nichtmehr. Alle ist kaputt, dachte ich. Mein Leben ist gelaufen, hat keinen Sinn mehr, dachte ich. Ich wäre am liebsten, ja, aufgewacht.

Das konnte doch alles nicht wahr sein.

Bis er dann endlich ging hatte ich so ziemlich alles versucht um ihn umzustimmen. Habe ihm erzählt wie sehr ich ihn liebe, habe alle Phasen durchgemacht, die es gibt:  Von

"Okey... aber dann lass uns unbedingt Freunde bleiben... ganz ohne dich kann ich nicht"

über "Du Arschloch, verpiss dich! Du bist das letzte! Ich kotz wenn ich dich noch weiter anschauen muss!"

oder "Bitte Bitte bleib bei mir! Wie gehören zusammen! Ich weiß das ganz genau!"

bis hin zu einem erneuten 20-minütigen Heulkrampf, ausgelöst von der unbändigen macht der .. ja.. Hilfslosigkeit. Ich wusste genau: Egal was ich zu ihm sagen werde, es ist unmöglich ihn umzustimmen. Er war nicht der Typ, der kurzfristige Entscheidungen trifft. Wenn er sich für etwas entschließt ist das vorher 1000 mal durchdacht worden. Und das wurde mir in diesem Moment zum Verhängnis.

Es war Aussichtslos. Hoffnungslos. Nutzlos noch irgendetwas zu sagen. Und doch: Ich konnte nicht aufhören zu reden. Auf ihn einzureden wie wichtig er mir ist und wie sehr ich ihn Liebe. Dabei hätte ich ihm genauso gut uns Gesicht spucken können. Das hätte er wenigstens verdient.

Jedes der wenigen Worte die er von sich gab war wie ein Peitschenschlag. Denn immer nur hieß es "Ich tu das alle nicht um dich zu verletzten. Sie ist einfach im Moment das beste für mich" oder "Ich liebe sie einfach mehr wie dich. Es tut mir leid".

Von wegen... du Arschloch...

Ja... so war das damals...

Und doch... mittlerweile, so verrückt wie es vielleicht klingt.. bin ich froh dass das alles passiert ist. Durch dieses Erlebnis bin ich wieder ich selbst geworden. Hab endlich meine rosa Brille abgenommen. Sehe die Welt wieder so wie sie ist. Und nicht so wie ich sie gerne hätte.

Natürlich, ich bin vorsichtiger geworden. Achte mehr darauf, wem ich vertraue und wem nicht. Und mit Sicherheit werde ich auch noch ein Weilchen brauchen bis ich mich wieder voll und ganz verlieben kann. Doch endlich bin ich frei. Endlich bin ich wieder ich selbst. Endlich habe ich genug Zeit für alle Menschen, die mir von herzen wichtig sind - und vorallem Zeit für mich.

Klar, in den Tagen nach der Trennung war ich wie abwesend. Doch ich hab mich selbst wieder aufgefangen. Alleine. Ohne ihn. Hab mich aus dem Tief herausgeholt. Ohne ihn. Und ich bin verdammt stolz darauf.

All unsere gemeinsamen Erinnerungen sind weg. Ich habe sofort als er gegangen war alles, vom kleinsten Bild bis zum Kuscheltier das er mir mal geschenkt hat, in meinen Bettkasten gepfeffert. Und mich danach um mindestens ne Tonne leichter gefühlt.. Ich habs genau gewusst: Lasse ich noch irgendwas von ihm in meiner Nähe - ich säße jeden abend heulend davor... und Tränen... die war er wirklich nicht mehr wert!

Ja....Die Erde hat mich wieder. Seit ich Single bin hab ich mehr Spaß als je zuvor. Ich sehe meine Leute jeden Tag, gehe jedes Wochenende auf Partytour und flirte bis der Arzt kommt^^ - das ist mein neues Leben. Und ich bin so glücklich.

Meinen nächsten Freund... klar werde ich ihn Lieben können. Ich werde ihm alle Zärtlichkeit und Liebe entgegenbringen die ich habe. Ich werde ihn so behandeln, wie ich es mir selbst auch wünschen würde. Doch niewieder werde ich mich so hingeben. Ich werde auch an mich denken. Nicht nur die Zeit mit ihm, sondern auch die Zeit ohne ihn genießen. Das habe ich mir ganz fest vorgenommen. Und das schaff ich auch.

Da bin ich mir sicher. 

Jetzt aber (jaja ich weiß^^ : ENDLICH) mal zu den aktuellen "Tagesthemen" :

Ich fühl mich beschissen..^^

und weshalb? Malwieder wegen nem Typen...^^ Marc heißt er.. Marc Schneider.

Oh Gott.. wenn ich ihn nur anschau wird mir schon ganz anders..^^

Kennengelernt ham wir uns vor gut 4 Wochen im CO2, das iss ne Disco in Karlsruhe.